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Aktuelles

Aufatmen nach der Prüfung – unsere Azubis haben es geschafft
[20.02.2017]

Ende letzter Woche trafen sich einige unserer Azubis, die in diesem Winter ihre Ausbildung erfolgreich beendet haben, für ein Abschlussfoto. Nach bis zu dreieinhalb Jahren können sie sich stolz als Jungfacharbeiter bezeichnen. Diesen Anlass haben wir genutzt, um unsere frisch ausgelernten Auszubildenden zu interviewen. Befragt wurden unter anderem eine Fachkraft im Fahrbetrieb und zwei Mechatroniker.

Hier die zusammengefassten Antworten zu unseren Fragen:

Wie habt ihr die Ausbildungszeit bei den Stadtwerken empfunden? Wie gelang euch der Start ins Berufsleben?
Die Azubis haben uns berichtet, dass Sie viel Spaß in ihrer Ausbildung hatten. Dank aufgeschlossener und hilfsbereiter Kollegen haben sie viel gelernt. Es gab immer wieder neue Aufgaben, die durchaus auch knifflig sein konnten. Am Ende blicken sie positiv auf die Zeit zurück und sind stolz auf ihren Erfolg. Auch wenn der Ausbildungsalltag gut war, freuen sich jetzt alle auf den Start in das richtige Berufsleben.

Wie sah eure Prüfungsvorbereitung aus?
Jeder hatte andere Methoden, die ihm am besten zur Vorbereitung auf die Prüfung geholfen haben. Manche der Befragten haben sich auf Arbeit vorbereitet und sich Tipps von ihren Ausbildern oder Kollegen geben lassen. Andere haben sich lieber zuhause in ihre Unterlagen vertieft und Bücher oder das Internet genutzt. Für viele immer noch die beste Möglichkeit, alles zu wiederholen und für die Prüfung fit zu sein, waren die Grundlagen in der Praxis und die Prüfungsvorbereitung in der Berufsschule.

Wie geht es für euch nach der Ausbildung weiter?
Das ist die Frage, die sich die meisten am Ende der Ausbildung stellen. Wie uns berichtet wurde, bleiben alle der Stadtwerke Jena Gruppe noch eine Weile erhalten und können alle erstmal etwas Berufserfahrung sammeln.
Es ist toll, was der Unternehmensverbund organisiert und probiert, um eine Übernahme der Auszubildenden zu ermöglichen.

Viviane und Moritz

Die ersten Wochen der Ausbildung erfolgreich meistern – so geht´s
[16.12.2016]

Im August dieses Jahres haben unsere neuen Auszubildenden in der Stadtwerke Jena Gruppe ihre Lehrzeit begonnen. Schon über ein Jahr ist es bei mir her und ich kann mich selbst noch sehr gut daran erinnern, als ich meine Mitauszubildenden in der Azubi-Start-Woche kennengelernt habe. Dabei kommt es mir gar nicht so lange vor. Inzwischen habe schon viel gelernt und erlebt.  


Meinen Einstieg in das Azubi-Pool-Redaktionsteam habe ich nun genutzt, um mit den „Neuen“ ins Gespräch zu kommen. Mir war wichtig herauszufinden, wie sie den Einstieg in unser Unternehmen, mit vielen unbekannten Gesichtern erlebt haben. Dafür habe ich mich mit insgesamt sechs Auszubildenden aus den Berufen Anlagenmechaniker/in für Rohrsystemtechnik, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachangestellte/r für Bäderbetrieb sowie Kauffrau/-mann für Büromanagement zusammengesetzt und gefragt, was ihnen gefällt und wie sie den Start gemeistert haben. 


Mit dem Beginn einer Ausbildung ändert sich Einiges: Die Auszubildenden verdienen endlich ihr eigenes Geld und lernen selbständig zu arbeiten. „Der Arbeitstag ist natürlich etwas länger als meine früheren Schultage, dafür macht mir die Arbeit viel mehr Spaß“, berichtet einer der zukünftigen Anlagenmechaniker.


Unsere Auszubildenden werden nicht nur in ihrem Ausbildungsunternehmen eingesetzt. Sie gehen regelmäßig in die Berufsschule und werden in anderen Bereichen als auch Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe ausgebildet. Hier lernen sie andere Azubis kennen und können ihre Erfahrungen austauschen. Auch in der Berufsschule wird von den Auszubildenden mehr selbständiges Lernen erwartet und zusätzlich ist der Lehrstoff spezieller. Neben allgemeinen Unterrichtsfächern wie Deutsch, Sport, Sozialkunde und Englisch, gibt es ganz unterschiedliche Lernfelder, die spezifisch auf die Berufe zugeschnitten sind. Bei der Kauffrau für Büromanagement reichen die Themen von Rechnungswesen bis Kommunikation, bei der Fachkraft für Abwassertechnik von Ökosystemen bis Kanalbauwerke und bei den Fachangestellten für Bäderbetriebe stehen Bädertechnik und Erste-Hilfe auf dem Stundenplan.  


Einige der Auszubildende haben mir berichtet, dass sie bereits in den ersten Wochen ihre persönlichen Stärken unter Beweis stellen konnten: wie Teamfähigkeit, Geduld bei schwierigen Aufgaben, Ordnung sowie Genauigkeit in der Werkstatt.  Dazu gehört auch die Hilfsbereitschaft gegenüber Kollegen und anderen Auszubildenden.  Ebenfalls habe ich gefragt, was sich  zum ersten Tag ihrer Ausbildung bis heute verändert hat. Die meisten bestätigten, dass sie sich in ihrer Arbeitsumgebung eingelebt haben und ein gutes Verhältnis zu ihren Ausbildern entwickeln konnten. Auch untereinander haben die Azubis ein gutes Verhältnis und helfen sich gegenseitig bei möglichen Schwierigkeiten. So lernen sie täglich neben fachlichem Wissen auch auf persönlicher Ebene etwas Neues dazu. Das ist für die spätere Tätigkeit hilfreich und wichtig.


Die meisten Erwartungen unserer neuen Azubis an das Unternehmen wurden bislang erfüllt. Neben einem angenehmen Arbeitsklima wünschen sie sich weiterhin viel Freude und Spaß bei der Arbeit sowie viele Erfahrungen während der Ausbildungszeit. Um das zu erreichen, zeigen sie selbst viel Einsatz. Und ich kann das bestätigen, denn je mehr Fragen gestellt werden und Engagement gezeigt wird, umso besser gelingt die Ausbildung. „Mein Ausbilder und alle die ich bisher kennengelernt habe, sind hilfsbereit und freundlich. Sie  haben immer ein offenes Ohr für meine Anliegen und Fragen“, berichtet ein Azubi aus dem Bäderbetrieb, „aber es ist sehr wichtig, dass man auch selbst dran bleibt!“   


Wie also sind die ersten Wochen der Ausbildung zu meistern? Getreu dem Motto, einer Kindersendung: Man muss fragen, um zu verstehen! Wichtig ist, interessiert, offen und natürlich mit dem notwendigen Ernst an die vielen neuen Themen heranzugehen. Und, wenn sich ein gutes Team findet, stärkt das den Zusammenhalt unter den Auszubildenden. So kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.


Nicole

Mit Azubis beim Forum Berufsstart 2016
[21.11.2016]

Vergangene Woche, vom 16. bis 17. November, fand die größte Ausbildungsmesse Thüringens in Erfurt statt: Forum Berufsstart. Die Messe ist eine Berufsorientierungsmesse für Ausbildungs- und Studienplätze, bei der sich jährlich mehr als 220 Aussteller, darunter Unternehmen und Hochschulen präsentieren.

Bereits während meiner Ausbildungszeit war ich für die Stadtwerke Jena Gruppe als Vertreterin der Auszubildenden auf verschiedenen Messen. Seit Juli 2016 arbeite ich nun als Sachbearbeiterin Rekrutierung im PersonalService. Somit gehört die Betreuung der Messestände der Stadtwerke zu meinen derzeitigen Aufgaben.

Unterstützt wurde ich an beiden Tagen von meinen Kolleginnen und von zwei fleißigen Azubis aus dem Anlagenservice. Wir beantworteten Fragen zur Unternehmensgruppe, die Azubis berichteten von ihrem Ausbildungsalltag und wir halfen bei der Berufsorientierung. Besonders beliebt war der „Heiße Draht“, aber auch unsere Werbegeschenke und Flyer wurden sehr gut angenommen.

Die Messe war sehr gut besucht. Viele waren erstaunt, was es in Sachen Ausbildung und Praktika für vielseitige Möglichkeiten in der Stadtwerke Jena Gruppe gibt.

Anna-Maria

Projekt VorteilJena – Vorbeugen durch Teilhabe
[27.09.2016]

Seit diesem Jahr beteiligen wir uns als Stadtwerke Jena Gruppe am Projekt „VorteilJena – Vorbeugen durch Teilhabe“. Dabei sollen die Gesundheit der Menschen in unserer Region gefördert und soziale Teilhabe verbessert werden. In verschiedenen Teilprojekten können sich Partner einbringen. „Gesund am Start“ ist ein Patenprogramm bei dem die Integration neuer Auszubildender gefördert wird – und wir sind dabei!

So bringen wir uns ein: Jedem neuen Azubi wird ein Auszubildender höheren Lehrjahres als Pate zugeordnet. Das Patenkind hat somit die Möglichkeit mit jemanden zu reden, der weiß, wie sich der Ausbildungsbeginn anfühlt. Mit dem Paten an der Seite kann sich der neue Azubi schneller im Unternehmen orientieren und eingewöhnen, berufliche und schulische Fragen klären sowie Probleme und Konflikte leichter lösen. Von Anfang an gibt es für den neuen Azubi einen Ansprechpartner, ein vertrautes Gesicht im Unternehmen; jemand, der ihn versteht und seine Situation nachempfinden kann.

Auch ich bin als Pate ein Teil dieses Projektes „Gesund am Start“. Mein Patenkind ist Jessica. Zu Beginn lernten wir uns persönlich kennen und dabei haben wir viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und legten fest, wie oft und wo wir uns treffen wollen. So kann Jessica mich regelmäßig auf Unklarheiten ansprechen. Eine gemeinsam unterschriebene „Patenschaftsvereinbarung“ verbindet und motiviert uns. Seit unserem ersten Treffen nutze ich mein „Patenschaftstagebuch“. Hier notiere ich unter anderem unsere allgemein besprochenen Themen zur Ausbildung, wie persönliche Erfahrungen und Gesundheit oder ausgleichende Freizeitaktivitäten - die Details unserer Gespräche sind natürlich streng vertraulich! Zusätzlich halte ich darin fest, welche besprochenen Angelegenheiten erledigt sind und welche vielleicht beim nächsten Treffen interessant sein können.

Als Pate habe ich bereits gelernt, dass eine „Patenschaftsvereinbarung“ Verantwortung bedeutet. So lerne ich durch meine persönliche Verpflichtung mehr über Zeitmanagement, Konfliktbewältigung und Zielorientierung. All diese Themen begleiten mich auch in meinem späteren Berufsleben. Deshalb sehe ich die Patenschaft als eine wichtige Erfahrung.

Auch mein Patenkind Jessica ist schon überzeugt: „Das Patenprogramm ist eine super Sache! Durch meine Patin Isabel habe ich schnell Anschluss gefunden. Sie gibt mir die Unterstützung im Unternehmen, die ich benötige. Es ist schön, sich mit jemanden über die eigenen Erfahrungen auszutauschen oder nützliche Tipps zu erhalten. Und so entstehen auch Freundschaften".

Das Projekt „VorteilJena“ ist eine Zusammenarbeit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Universität Jena  und dem Universitätsklinikum, welche durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Das Projekt beinhaltet drei Bereiche: „Gesund Lernen“, „Gesund Arbeiten“, „Gesund Altern“. In Jena soll langfristig eine Gesundheitsregion entstehen, in der uns Vorbeugung durch Teilhabe bei jedem Lebensabschnitt begleitet. Dabei ist der Kerngedanke: Gesund kann nur sein oder werden, wer dazugehört.

Mehr Infos zu dem Projekt findet ihr auch unter www.vorteiljena.de .

Isabel

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